Weitere Bestattungsformen

Baumbestattung

Wenn Sie sich für ein Begräbnis in der Natur entscheiden sollten, ist die Baumbestattung ebenfalls eine Möglichkeit. Da auf diese Weise nur Urnen beerdigt werden, ist eine Feuerbestattung Voraussetzung.

Bei dieser Bestattungsart wird der Verstorbene an den Wurzeln eines Baumes auf einem Friedhof beigesetzt. Eine weitere Option ist die Beerdigung in einem FriedWald®. Mehr dazu lesen Sie unter dem Menüpunkt FriedWald®.


Das verstreuen der Asche

Seit dem 01.01.2015 ist das verstreuen der Asche in Bremen gesetzlich erlaubt. Für diese Bestattungsart ist eine Feuerbestattung Voraussetzung.

Für weitere Informationen und Hinweise sprechen Sie uns bitte an.

 


Wiesenbestattung

Eine weitere Form der Naturbestattung ist die Urnenbeisetzung auf einer Almwiese in den Bergen. Dafür wird eine biologisch abbaubare Urne verwendet. Wahlweise kann die Asche auch an einem Hang oder direkt über eine Wiese verstreut werden.

Diese Bestattungsform ist vorwiegend in der Schweiz möglich, weil dort – anders als in Deutschland – kein gesetzlich verankerter Friedhofszwang besteht. Auch bei dieser Bestattungsform überlässt man die Pflege der Grabstätte der Natur.


Felsenbestattung

Felsenbestattungen sind in einem Naturschutzgebiet der Schweizer Alpen möglich. Um der Natur auch nach dem Tod nahe sein zu können, bietet sich diese Beisetzungsform besonders für naturverbundene Menschen an.

Die Asche wird dabei unter der Grasnarbe an einem Felsen verstreut – wahlweise an einem persönlichen oder Gemeinschaftsfelsen. Um den Charakter der Landschaft zu erhalten und den Eindruck eines Friedhofs zu vermeiden, dürfen keine Blumen oder Pflanzen niedergelegt sowie Kreuze oder Grabsteine aufgestellt werden. Aufgrund des bestehenden Friedhofszwang ist diese Bestattungsart in Deutschland nicht zulässig.


Luftbestattung

In der Schweiz und in Frankreich wird das Verstreuen der Asche aus einem Heißluftballon – die Luftbestattung – angeboten.

Sie können entweder selbst an dieser Fahrt teilnehmen oder einer Vertrauensperson oder dem Piloten des Ballons die Bestattung übertragen. In geeigneter Flughöhe wird die Asche in der Luft beigesetzt und vom Wind verstreut. Die Koordinaten des Begräbnisortes bekommen Sie anschließend in einer Urkunde ausgehändigt.


Erinnerungsdiamanten

Die Anfertigung von Diamanten aus der Asche eines Verstorbenen ist keine Bestattung im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein Andenken an einen geliebten Menschen.

Besonders in Tschechien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika ist diese Art der Erinnerung beliebt.

Vorraussetzung dafür ist die Einäscherung. Weil für die Herstellung eines Diamanten jedoch nur ein geringer Teil der Asche benötigt wird, kann die restliche Asche auf herkömmliche Art beigesetzt werden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch unter dem Menüpunkt Erinnerungen.


Weltraum

Die Versendung der Asche in den Weltraum wird in Deutschland angeboten und in den USA oder in Osteuropa durchgeführt.

Ins All geschickt werden dabei nur wenige Gramm der Asche: Die Kapsel gelangt kurz in die Erdumlaufbahn, um schließlich in die Erdatmosphäre einzutreten und dort zu verglühen. Der Rest der Asche wird auf herkömmliche Art beigesetzt.